Tag der Befreiung am 8. Mai im Peiner Herzberg

2. Mai 2017

Am Montag, 8. Mai 2017 findet um 17 Uhr am Ehrenmal der VVN-BdA im Peiner Herzberg die Kranzniederlegung zum72. Jahrestag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg statt. Die Begrüßung übernimmt Peter Baumeister, Matthias Möhle (MdL) als erster stellvertretender Landrat hält ein Grußwort. Schülerinnen und Schüler der Bodenstedt-/Wilhelmschule und Auszubildende der Peiner Träger GmbH äußern Ihre Gedanken zu diesem Tag. Die musikalische Umrahmung übernimmt der Wendeburger Klaus Perger. Veranstalter sind u.a. die Peiner Kreisvereinigung der VVN-BdA und der DGB Peine. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.   -bm-

Säuberung der Stolpersteine

18. April 2017

Am Sonntag, 7. Mai 2017, sollen die Stolpersteine in der Peiner Innenstadt gesäubert werden. Treffpunkt ist an diesem Tag um 10.30 Uhr in der Fußgängerzone rechts neben der Jakobikirche gegenüber der KSK. (Ehemaliges Haus Fels). Putzzeug ist mitzubringen.

 

Peter Baumeister

72. Jahrestag der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg

5. April 2017

Montag, 8. Mai 2017

 

17:00 Uhr

Kranzniederlegung am Ehrenmal der VVN-BdA im Peiner Herzberg

 

Begrüßung: Peter Baumeister, Kreisvorsitzender der VVN-BdA

Grußwort: Matthias Möhle, MdL,, 1. stellv. Landrat

Projekte: Schülerinnen und Schüler der Bodenstedt/Wilhelmschule und

Auszubildende der Peiner Träger GmbH äußern ihre Gedanken zum

8. Mai

Musikalische Umrahmung: Klaus Perger, Wendeburg

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Nur wenn wir in dieser Welt

gemeinsam leben,

Hass abbauen

und Freundschaften schließen,

nur dann hat diese Welt

eine Zukunft.

Johannes Rau

Bundeskongress der VVN-Bund der Antifaschisten in Frankfurt

5. April 2017

Am Bundeskongress der VVN-Bund der Antifaschisten in Frankfurt, an dem Peter Baumeister als Delegierter teilnahm, wurden wichtige Beschlüsse für die weitere Arbeit gefasst. Der Kongress stand unter dem Motto: „Deutsche Großmachtträume platzen lassen. Rechtsentwicklung stoppen. Menschenrechte verteidigen.“  Dort heißt es u.a. „Bis heute ist eine Politik gefordert, die die Konsequenzen aus der historischen Erfahrung des Faschismus zieht und eine Wiederholung solcher Verbrechen unmöglich macht“. Weiter wird ausgeführt: „Mit der AfD ist zusätzlich zum bereits bestehenden braunen Netzwerk offen neofaschistischer Parteien und Organisationen eine antisoziale, antidemokratische, antifeministische und rassistische Partei in der Mitte der Gesellschaft herangewachsen, der es nicht nur gelungen ist, in die Landesparlamente einzuziehen, sondern Gesellschaft und Politik der Bundesrepublik nach rechts zu drängen. Dieser Partei, ihren Parolen und ihrer Politik stellt sich die VVN-BdA entschieden entgegen“.

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Peter Baumeister und Bundessprecherin Cornelia Kerth aus Hamburg

 

Am Vorabend des Kongresses fand  eine Festveranstaltung zum 70-jährigen Bestehen statt. In seinem Grußwort führte der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt Peter Feldmann aus: „Ich bin stolz, Sie hier in unserer Stadt zu haben“. Er erinnerte an den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der gegen massiven Widerstand in der Justiz maßgeblich über die Menschheitsverbrechen zwischen 1933 und 1945 ankämpfte. Stephan Körzell vom DGB Bundesvorstand sagte: „Der Weg in die Barbarei ist ein Weg in kleinen Schritten.  Wir müssen uns deshalb diesen kleinen Schritten in den Weg stellen. Der Kampf gegen den Faschismus muss das tägliche Handeln bestimmen. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit der AfD.“

 

Musikalisch wurde die beeindruckende Zusammenkunft u.a. vom 92-jährigen Emil Mangelsdorff und dem Frankfurter DGB-Chor begleitet.

 

Peter Baumeister

Jahreshauptversammlung

5. Februar 2017

Bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung der VVN-Bund der Antifaschisten mit 15 Anwesenden wies der Vorsitzende Peter Baumeister auf den „Tag der Befreiung“ am 8. Mai im Peiner Herzberg hin, der in diesem Jahr wieder von Schülern gestaltet werden soll. Evtl. beteiligen sich auch Auszubildende der Peiner Träger. Einen Tag vorher sollen die Stolpersteine in der Peiner Innenstadt gesäubert werden.

 

Die IG Metall wird Ende März einen Vortrag von Andreas Speit mit dem Titel „Bürgerliche Scharfmacher: Deutschlands rechte Mitte – von AfD bis Pegida“, so Frank Raabe-Lindemann, anbieten. Über den ersten Landrat Richard Brennig  und langjährigen VVN-Kreisvorsitzenden liegt ein Manuskript vor, eine Publikation gemeinsam mit anderen Verbänden ist vorgesehen.

 

Die antifaschistische Organisation besteht in diesem Jahr 70 Jahre, eine Festveranstaltung in Hannover am 10. Juni ist geplant. Dazu rief Peter Baumeister auf, sich aktiv am „Fest der Kulturen“ am 3. Juni vor der City-Galerie zu beteiligen. Angeregt wurde, einen Vortrag über die „Reichsbürger“ anzubieten. Referenten könnten von der neugegründeten „Landeszentrale für politische Bildung“ kommen. In seinem Rückblick freute sich der erste Vorsitzende über die große Beteiligung am 8. Mai mit den Reden von Eva Schlaugat, Dr. Volker Menke und Frank Raabe-Lindemann. Der Filmabend wenige Tage vorher über die Überlebenden von Ausschwitz beeindruckte die Teilnehmer.

 

Zum Delegierten für den Bundeskongress vom 1.-2. April wurde Peter Baumeister einstimmig gewählt.

 

Peter Baumeister

16. Januar 2017

Jahreshauptversammlung:

am 26. Januar 2017

um 19:00 Uhr

im Peiner Restaurant „Schützenhaus“

Jahreshauptversammlung

20. Dezember 2016

Die Jahreshauptversammlung der Peiner VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten findet am Donnerstag, den 26. Januar um 19 Uhr im Peiner Restaurant „Schützenhaus“ statt. Neben einem Rückblick auf 2016 werden auch die Planungen für dieses Jahr vorgestellt. Außerdem sollen die Delegierten für den Bundeskongress Ende März in Frankfurt gewählt werden.

Gäste sind herzlich willkommen. Ein gemeinsamer Imbiss ist vorgesehen.

Peter Baumeister

Impressionen vom “Fest der Kulturen” in Peine

25. Juni 2016

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Filmveranstaltung: Mut zum Leben

25. Juni 2016

Mit großer Betroffenheit sahen die 20 Anwesenden den Film „Mut zum Leben – die Botschaft der Überlebenden von Ausschwitz“, der in Vorbereitung des „Tages der Befreiung“ von der VVN-Bund der Antifaschisten und des Rosa Luxemburg Clubs in Peine gezeigt wurde. Als Zeitzeugen dieser Hölle waren sie als junge Menschen einem der schwersten Angriffe auf die Menschlichkeit in der Geschichte der Zivilisation ausgesetzt. In dem Film wird gezeigt, wie vier Häftlinge beeindruckenden Lebensmut, unzerstörte Hoffnung und tiefe Mitmenschlichkeit zum Ausdruck bringen. Die heute 90-jährige Esther Bejarano spielte im Mädchenorchester von Ausschwitz. Sie sagt: „Wir spielten Musik für die Ankommenden mit Tränen in den Augen. Die Leute haben uns zugewunken und gedacht, wenn Musik gespielt wird, kann es nicht so schlimm sein. Aber hinter uns stand die SS mit Gewehren in den Händen“. Esther Bejarano wird gezeigt, wie sie im Hamburger Stadtpark auf einer Freilichtbühne gemeinsam mit Konstantin Wecker und Rappern vor Tausend begeisterten Zuhörern auftritt. Ihre Botschaft: Wir passen gut auf die Demokratie auf, engagieren uns gegen Ausgrenzung und Intoleranz und wollen besonders an den Widerstand im Nationalsozialismus erinnern. Die Überlebenden erinnern sich an die Fahrt im Eisenbahnwaggon, wo sie drei Tage ohne Wasser und zusammengepfercht aushalten mussten. „In  kurzer Zeit entwickelten wir uns von einem Menschen zu einem Nichts, einem Häftling.“  Aber die 83-jährige Greta Klingenberg sagt auch: „Wir konnten diese Unmenschlichkeit nur ertragen, weil wir zusammengestanden und uns solidarisch verhalten haben“ . Die vier Porträtierten bezeugen in eindrücklicher Weise , dass es neben dem unermesslichen Leiden des Holocaust noch etwas anderes gibt:  Den Triumph der Menschlichkeit, ein menschliches Herz zu haben, um diese Zeit als Mensch zu überleben. Ihre Botschaft: Ein solches Grauen darf sich nicht wiederholen. Peter Baumeister   DSCI2918

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Tag der Berfreiung

25. Juni 2016

Auch in diesem Jahr wurde der „Tag der Befreiung“ am Ehrenmal im Peiner Herzberg würdig begangen. Kreisvorsitzender Peter Baumeister wies vor den etwa 70 Anwesenden auf die Wahlerfolge der AfD hin und forderte dazu auf, sich inhaltlich mit den Positionen auseinanderzusetzen. Da geht es um Hetze gegen Muslime, wo wir uns für Religionsfreiheit einsetzen oder das an den Pranger stellen von Lesben und Schwulen, wo hart umkämpfte Freiheitsrechte beschnitten werden sollen. Die AfD will zurück zur Atomkraft und die Erbschaftssteuer kappen, was Steuergeschenke für Reiche bedeutet. Peter Baumeister verurteilte auch die Aussagen von Frauke Petry und Beatrix von Storch, wenn sie den Schusswaffengebrauch gegen Flüchtlinge fordern.   Die stellvertretende Landrätin Eva Schlaugat wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass sich als Folge der Wirtschafts- und Eurokrise ein neuer Nationalismus, Ressentiments gegenüber anderen Staaten und Rechtspopulismus breitgemacht haben. Sie stellte klar: Der Landkreis Peine ist weltoffen und mitmenschlich und bietet allen, gleich welcher Herkunft oder Konfession, ein Zuhause. Weiter sagte sie: „Ich möchte allen Einzelpersonen und Initiativen danken, die sich bei uns gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit und für die Wahrung unserer Werte engagieren“.   Peines Superintendent Dr. Volker Menke zitierte Albert Schweitzer, der sich „für eine Ehrfurcht vor dem Leben“ einsetzte. Er lobte das Engagement und die Aktivitäten von Bürgern, bei denen man spürt, dass sie sich genau für diese „Ehrfurcht“  positionieren. Volker Menke  stellte fest: „Wenn Menschen und Gruppierungen mit dem Anspruch antreten, wir sind das Volk, nur eine Stimme zählt, die eigene, ist das Fundamentalismus, der schlimme Folgen annehmen und böse Konsequenzen zeitigen kann“.  Dem setzte er die Aussagen des Grundgesetzes entgegen, denn die Würde des Mitmenschen ist unantastbar. Was man sich selber zubilligt, gilt auch für alle anderen.   Frank Raabe-Lindemann, DGB Kreisvorsitzender, ging in seiner Rede auf das Potsdamer Abkommen ein. Darin heißt es: „Der deutsche Militarismus und Nazismus werden ausgerottet“. Auch das Grundgesetz in Artikel 139 folgt diesem Grundsatz, dass neonazistische Organisationen nicht verboten werden müssen, sondern sind verboten. Diese müssen aufgelöst werden. Raabe-Lindemann zitierte auch Willy Brandt, der in seiner Rede beim Beitritt der Bundesrepublik 1973 zur UNO betonte, dass genau diese Bestimmungen noch Gültigkeit haben.   Nachdem zahlreiche Organisationen und Parteien ihre Kränze und Gestecke niedergelegt hatten, beendete Klaus Perger die sehr gelungene Veranstaltung mit seinem dritten Antikriegslied.   Peter Baumeister     frei_sein 20160509- (2) frei_sein 20160509- (6)   frei_sein 20160509- (9)   frei_sein 20160509- (1)   frei_sein 20160509- (15)

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